FDP Schaumburg strebt umgehende Entlastung des Mittelstandes an

Angesichts drohender Umsatzeinbrüche und möglicher Unternehmensschließungen durch die Corona-Krise fordern die Freien Demokraten eine Stundung der Gewerbesteuer für wenigstens drei Monate für den Schaumburger Mittelstand.

„In dieser Krise geht es für viele Betriebe zunächst darum, Liquidität sicherzustellen, um Arbeitsplätze zu sichern, aber auch Handelspartner zu bezahlen und Laufkosten zu begleichen. Dazu müssen alle Kommunen ihren Beitrag leisten und alles dafür Mögliche und Notwendige tun,“ sagt Dr. Michael Richter, Kreisvorsitzender der FDP Schaumburg. Er hoffe auf die Unterstützung der anderen Fraktionen, sodass man parteiübergreifend handeln und gemeinsam Verantwortung für den hiesigen Mittelstand übernehmen könne und begrüßt den dahingehenden Vorstoß einzelner Schaumburger Kommunen ausdrücklich – andere sollten folgen. 

Mittelfristig müsse aber auf Bundesebene endlich eine Steuerreform greifen, die die Steuervorauszahlungen von Selbstständigen, Freiberuflern und (Klein-)Unternehmen abschafft und jene so für das Krisenjahr 2020 schnell, nachhaltig und unbürokratisch entlastet. „Wozu haben wir die schwarze Null, wenn wir nicht in Krisenzeiten bereit sind, der Stütze der deutschen Wirtschaft helfend beizustehen?“ so Richter weiter. Arbeitnehmer und deren Einkommen, die gerade unverschuldet gefährdet sind, wären so entlastet, was sich positiv auf die lokale Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auswirke.